Neues aus den Anstalten – 11/15

05.11. Der Berliner Kurier berichtet über Veruntreuung im Mobcenter Reinickendorf. Eine Anstaltsbeschäftigte wird zitiert mit den Worten: „Das zieht uns doch alle in den Dreck. Wir machen hier schließlich ordentlich unsere Arbeit.“ Vorsicht, viel Werbung in der Quelle!

11.11. Das Bündnis „Auspacken oder einpacken!“ hat eine Weisung des Mobcenters Spandau aus dem Januar 2013, die immer noch gültig sein soll, veröffentlicht. Darin geht es um Möglichkeiten der Observation und Ausforschung von Kunden des Mobcenters. Quelle.

18.11. Im Mobcenter Odenwald in Mörlenbach, das liegt in Hessen, zwischen Darmstadt und Heidelberg, übergoss sich ein 32jähriger Mann mit einer brennbaren Flüssigkeit und setzte sich in Brand. Er zog sich lebensgefährliche Verbrennungen zu und wurde in eine Klinik gebracht. Die Motive des Mannes waren nicht bekannt. Bis heute ist nichts über die Motive mitgeteilt worden. Sie könnten ja in Zusammenhang mit dem Mobcenter stehen, in dem der Mann sich anzündete. Die Berichte über den Vorfall sind ziemlich einheitlich. Ein Anstaltsbeschäftigter erlitt eine leichte Brandverletzung. Eine Anstaltsbeschäftigte erlitt einen Schock. Es wird darauf hingewiesen, dass der 32jährige nach Polizeiangaben schon mehrfach unter Alkoholeinfluss randaliert habe. Er soll an jenem Tag auch keinen Termin im Mobcenter gehabt haben. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt beantragte Haftbefehl gegen den Mann. Er soll, schon brennend, versucht haben, einen Anstaltsbeschäftigten anzuzünden. Sätze des Mitgefühls für den 32jährigen sind in den Berichten die Ausnahme.

19.11. In Münster fand eine Arbeitsmarktkonferenz statt, ausgerichtet vom Mobcenter Münster. Es ging um die Arbeitsmarkt-Integration von Langzeitarbeitslosen. Menschen, die zwei Jahre oder länger nicht im Arbeitsleben gestanden haben, haben es schwer. Familiäre Umstände können den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt erschweren. Auf der Konferenz wurden Arbeitsgruppen gebildet. Es ging u. a. um arbeitsplatznahe Kinderbetreuung und die Vermeidung von Langzeitarbeitslosigkeit. Die Ideen und Vorschläge werden in nächster Zeit weiter ausgearbeitet, aber auch jetzt schon in der Arbeit des Mobcenters umgesetzt. Quelle.

26.11. In Wesel, das liegt in Nordrhein-Westfalen, zwischen Bocholt und Duisburg, wurde über das Studium bei der Bundesagentur für Arbeit informiert. Die Studiengänge heißen „Arbeitsmarktmanagement“ und „Beschäftigungsorientierte Beratung und Fallmanagement“. Sie werden schon seit 2006 angeboten. Die Hochschulorte sind Mannheim und Schwerin. Es fallen keine Studiengebühren an. Schon während des Studiums wird eine Vergütung von 1.520 Euro brutto monatlich gezahlt. Für die Absolventen bestehen tolle Karriereaussichten. Quelle.

30.11. Der mir am 19.11. in Aussicht gestellte Verwaltungsakt hat mich bis heute nicht erreicht.

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